Versuch die Haare kurz zu schneiden…

Der Versuch die Haare kurz zu schneiden…

Heute war ich mit einer Freundin, Evelyn, bei meiner Friseurin Cristina.

Vorsorglich schon mal die Haare kürzen bevor sie mir bei der Chemo ausfallen & das kam dabei raus…

Ach wie schön sie sind kürzer aber DANK Christina, die sich weigerte sie richtig kurz zu schneiden, immer noch lang…

Liebe Kampfelixiere, möget ihr bitte meine Haare verschonen!!!
NACHHER
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VORHER
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Not ready to leave – Evantgarde

Ich war auf einem zauberhaften Konzert bei Freunden.

Zu einer Zeit wo ich noch gar nicht wußte ob und wie es weiter gehen kann.
Kurz nach meiner Diagnose wo ich ganz viele Arzttermine hatte und gar noch nicht sicher war welchen Weg ich gehen möchte.
Und dann kam dieses Stück! Ich war gerührt, verwirrt & mußte fast weinen, da ich dieses Lied gerade so passend fande. So passend wie ich mich gerade fühlte, so passend für die Situation, für diesen Moment, wo ich so zerbrechlich war, das leben so endlich wirkte, so aussichtslos und es doch Hoffnung gab auch wenn diese nur ganz zart war. Es passte einfach…. als wäre es gerade nur für mich in diesem Augenblick…
Ein ganz wunderbares Lied!
Vielen DANK DIR liebe Eva!!!

EVANTGARDE  Klavier / Gesang / Kompositionen: Eva Engelbach-Brüggemann, Gitarre: Jakob Perko, Bässe, Flöte, Gesang: Ramón Lazzaroni, Schlagzeug: Sören Wilrodt

LIVE RECORDING KONZERT am Sa, den 28. Oktober 2017 im Aufnahmesaal der Firma SYRINX PRODUCTIONSMexikoring 33, 22297 Hamburg (City Nord)

Wer noch nicht auf Evas FB-Seite war:

www.facebook.com/EvantgardeBand

Hofkomponistin

eva@hofkomponistin.de

www.hofkomponistin.de

www.facebook.com/hofkomponistin

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Der Blog wächst & der Tumor schmilzt ;-)

Ja tatsächlich, der Primärtumor wird kleiner, Alles nicht mehr so hart sondern schon viel weicher,

als ob er etwas eingeschmolzen ist, weg geätzt, aufgefressen… All die vielen kleinen mini Entzündungen gehen wieder zurück… zum Glück.

Die Wunden fangen wieder an zu heilen,..

Die eine oder andere Katzenkralle hatte natürlich wie immer ihre Spuren auf meiner Haut hinterlassen,

und mein Körper hatte nicht die Aufmerksamkeit diese Wunden zu heilen, da waren wohl Anderes viel wichtiger…

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Gestern & Heute

Tag 5 nach der IPCT,

ich fühle mich fast normal, meine Gehirn funktioniert wieder einigermaßen, belastbar bin ich nur bedingt, das war aber nach dem letzten Mal auch nicht anders.

Irgendwie habe ich das Gefühl das Gift ist an den Zellen des Primärtumors angekommen und werkelt da herum.Fühlt sich an als wäre ein Abriß Kommando mit Sprengstoff am Werk, und weiß nicht so wirklich was es tut. Habe leichte Schmerzen, nicht schlimm, aber ungewohnt & ab und zu sticht es im Primärtumor und auch im Sekundären. Bin bin nicht sicher ob das so richtig und OK ist, hoffe aber ja. Versuche mir vorzustellen dass die Krebszellen angeknabbert, zerkaut, zerstört und dann auf den Versorgungskanälen entsorgt werden und nach draußen gespült.

Ich bin unsicher, soll das so sein,, steigere ich mich einfach nur hinein, wehrt sich der Tumor, wird er zersetzt oder heilt mein Körper sogar vielleicht schon etwas? Wie gesagt ich bin sehr unsicher…

Ich war heute im Büro, ich bin gestresst. Der Strom funktioniert immer noch nicht so richtig, mein Arbeitsplatz ist durcheinander, Drucker will nicht wirklich kommunizieren, finde Sachen nicht, ein Arbeitsplatz ist immer noch nicht vermietet, ein Anderer wird bald frei, Rechnungen liegen auf dem Tisch… Alles nix wirklich Unlösbares für mich normalerweise, aber im Moment fühlt es sich so an. Keiner ist so richtig ansprechbar von den Anderen, alle sind beschäftigt. Und ich fühle mich mal wieder alleine gelassen, mega gestresst und überfordert.

Meine Primärtumor reagiert sofort darauf, mit einem heftigen Stechen, als wolle er mir sagen “Hey Alte merkste immer noch nix?, ich tret dir grad so fett in den Arsch und du lässt dich immer noch stressen und willst dich immer noch um Alles kümmern. Was soll ich denn noch tun damit du es endlich lernst?”

Ich merke die Schmerzen und das flehen und muß mich erstmal hinsetzen, da das Gefühl das ich sonst gleich umkippe (und auch, dass ich bald durchdrehe, naja ich kommuniziere mit meinem Primärtumor & glaube er gibt mir Feedback, wen wundert das). Wird Zeit das ich langsam gesund werde und wieder normal hahaha…;-)

 

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Danke für die vielen Nachrichten…

Ihr Lieben,

ich danke so sehr für die vielen Nachrichten, via Mails, SMSen, Whatsappen, Anrufe und andere Kommunikationsaufnahmen mit mir…

Ne Brieftaube fehlt noch mir im Repertoire 😉

Gestern war ich einfach nur müde und war am chillen und habe nicht wirklich viel Produktives getan. Mein Körper hat angefangen sich wieder etwas zu regenerieren und wollte gerne etwas Ruhe und Abgeschiedenheit von der Welt und einfach ein wenig alleine mit sich sein…

Heute dann wieder etwas fitter und motivierter… Erstmal zu meiner Ärztin hier in Hamburg gedüst, leider nicht auf einem Besen geflogen, um ihr den neuen Therapieplan vorzustellen. Es gab weder Einwände noch Bedenken, also Alles positiv… Dafür gleich die erste Infusion verpasst bekommen, wovon es in Zukunft voraussichtlich zwei pro Woche geben wird für das nächste Jahr. Erstaunlicherweise hatte diesmal meine Vene nichts dagegen und versuchte sich nicht vor dem Butterfly zu verstecken.

Ich freue mich wirklich sehr über die wunderbaren Nachrichten!!! Es sind so VIELE, es ist so toll! Es ist wunderbar von Menschen die ich kenne oder auch nicht kenne Mails zu bekommen mit Tips, Ermutigungen, Hilfsangeboten und auch das mir wildfremde Betroffene von ihren eigenen Erfahrungen erzählen.

Nehmt es mir einfach nicht übel wenn ich nicht sofort darauf reagiere, wie es einige von Euch ja gewohnt waren von mir. Mein Handy ist seit der Diagnose fast immer auf Flugmodus und meine Mails checke ich auch nicht mehr mehrmals stündlich. Telefonieren um einfach zu schnacken war noch nie meines und stresst mich gerade jetzt noch mehr.

Da ich versuche mein Leben zu ändern, mich weniger zu stressen, und mich mehr auf wirklich wichtige Dinge zu konzentrieren, werde ich auch in Zukunft nicht immer verfügbar sein.

Am meisten helft ihr mir momentan  wenn ihr einfach schreibt und mich unterstützt mit einer Spende oder motivierenden Worten ohne eine Feedback von mir zu erwarten…

Ich freue mich auf noch viele tolle, wunderbare Nachrichten von EUCH,

das ist ganz zauberhaft!!!

 

So & jetzt will ich was wirklich WICHTIGES Heute noch tun und mit meiner “kleinen Bande” ne Runde spielen…

 

Tschüß bis ganz bald

LG

Kirian

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Christopher und Gunnar

…haben wir die schlechte Nachricht über Deine Krebserkrankung erhalten. Das schockiert uns im ersten Moment, hilft Dir aber in dieser Situation auch nicht viel weiter. 
Wir haben uns Deine Internetseite angeschaut und finden den Ansatz, alles öffentlich zu machen total mutig und richtig! Es ist Dein persönlicher Umgang mit der Situation – und nur das zählt! Und es zeigt, wie nah diese Krankheit an jedem von uns ist und es jeden treffen kann.
Genug der schlauen Worte:
Wir sind einen Teil des Weges zusammen gegangen. Du hast uns damals mit Deiner Kreativität und Deinem Können „unterstützt“…das waren die kleinen Anfänge von Die JunX, die es so ohne Dich auch nicht gegeben hätte.  Wir möchten in unseren Möglichkeiten etwas an Dich zurückgeben in diesen sicherlich schweren Tagen. Wir haben einen kleinen Betrag auf Dein Konto überwiesen und hoffen, dass es Dir etwas hilft. Und vielleicht schaust Du in diesen Tagen den AFFENTANZ nochmal mit ganz anderen Augen an. Vielleicht kann er mit seiner kindlich-naiven Aussage ein Stück positive Energie geben.

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Frank Rüdiger Schmidt

Liebe Kirian,
leider kommen die Dinge doch meist anders als gedacht, denn nach so langer Zeit wollte ich Dich das nächste Mal wieder kontaktieren, um einfach mal wieder „Hallo“ zusagen, und uns auch endlich mal wieder zu sehen. Nun aber ist der Anlass Dein „Leben am Limit!“, wie Du es selbst so schön umschreibst. Ich bin ergriffen von der Situation, aber auch von den richtig gefundenen Worten auf Deiner Seite, sowie von Deiner großen Stärke, die Du mal wieder zeigst und in diesem Fall dem Tumor entgegenstellst. Das ist Kirian, wie ich sie kenne, immer den Blick nach vorne. Das hat bei Dir bisher immer geklappt, und das wird diesmal auch nicht anders sein! Mit Deiner guten Kommunikation zum Primärtumor wirst Du im klar zu verstehen geben, daß er sich die Falsche ausgesucht hat. Er wird aufgeben müssen! Und er wird es, Du wirst sehen!
Wie bereits durchaus auch in den letzten Jahren war ich gedanklich immer mal wieder bei Dir, und nun noch viel mehr! Ich hoffe, dass es Dir zusätzliche Kraft geben wird, zusammen mit all denen, die dies auch tun. 
Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute, viel Kraft, damit Du weiterhin so stark bist, wie bisher. Und wenn Du dann siegreich wieder nach Hause zu Deinen lieben Kätzchen darfst, dann treffen wir uns endlich auch mal wieder! Ich freue mich darauf!
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Willy Lange

Habe gerade von deinem Kampf mitbekommen. Ich wünsche Dir wirklich von Herzen alles Gute und ganz viel Kraft. Auch wenn wir uns kaum kennen und sicherlich sehr unterschiedlich sind, habe ich dich in der kurzen Zeit in der ich bei dir war als sehr starke und fest, mit beiden Beinen, im Leben stehende junge Frau kennen gelernt! So eine Diagnose ist immer eine Katastrophe und zieht jedem den Boden unter den Beinen weg, aber wie sogar die Schulmedizin weiß hängen Psyche und körperliches Wohl eng zusammen, lass also den Kopf nicht hängen, bleib die toughe Persönlichkeit die ich kennen gelernt habe und beiß dich da durch. Ich wünsche Dir Gesundheit und alles Glück dieser Welt für deine Behandlung!!
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