Das Spiel des Lebens…

Miriam Djemai schreibt einen ganz wunderbaren Blog „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen“ und hat einen Artikel über unser Treffen geschrieben:

Vor einigen Tagen bekam ich Besuch von Kyrian, einer ganz besonders lieben Freundin aus dem Norden, mit der ich zuvor nur telefonisch oder über social media Kontakt hatte.

Sie teilt ein ähnliches Schicksal, wie ich. Auch sie trägt diese verrückte Zellmutation in sich, die sie genau wie ich auf ihre eigene Art versucht wieder in den Griff zu bekommen. Sie hat sich die Mühe gemacht und ist von Hamburg nach Oberfranken gefahren, nur um sich mit mir für wenige Stunden zu treffen. Die Hin- und Rückfahrt dauerte um ein vielfaches länger, als unser eigentliches Treffen.

😍

Ich habe mich wahnsinnig über Ihren Besuch gefreut.  Sie ist eine der wenigen, die sehr viele Dinge hinterfragt. Warum sie krank geworden ist und was sie ändern kann um ihre Zellen wieder in den Griff zu kriegen. Ja, sie geht wie ich ihren ganz eigenen Weg. Wir setzen beide weniger auf Chemie und dafür mehr auf natürliche Heilmittel. Und das bringt definitiv viele Schwierigkeiten mit sich. Ärzte, Pharma und Krankenkassen wollen natürlich, dass wir die Behandlungen machen, die uns vorgegeben werden. Dafür würden sie locker mal 100.000 € im Jahr für eine Behandlung locker machen.

💩

Dass wir Eigenverantwortung übernehmen, hat seinen Preis. Kyrian und ich finanzieren alles selbst. Bis auf das medizinische Cannabis, das ich mittlerweile auf Rezept bekomme. Obwohl wir ja durch unsere aktuelle Situation finanziell ziemlich dastehen.

Ein weiteres Problem ist es, dass wir von vielen Seiten Steine in den Weg bekommen.

Kyrian hat krasse Probleme mit der Krankenkasse. Sie bekommt kein medizinisches Cannabis verschrieben, obwohl sie definitiv Anspruch darauf hätte. Sie soll erst alle anderen Schmerzmittel durch probieren, die von der Pharma gesponsert werden. Vor allem Opiate werden ihr ständig angeboten. Dabei ist es bewiesen, dass sich Cannabis positiv auf unsere Wucherungen im Körper auswirkt und Opiate keinerlei Nutzen haben. Abgesehen davon ist Cannabis ein viel schonenderes Schmerzmittel und macht in der Regel nicht abhängig. Der VdK hilft ihr nicht, weil sie momentan überlastet sind und ihr Fall anscheinend zu kompliziert ist…

Mehr dazu gibts dann auf Miriams Blog