Die Weihnachtszeit ist immer besonders schwer für mich. Heiligabend kommt immer das Trauma von Leere, Lieblosigkeit, Kälte, Verlassenheit -> eine Zeit ohne Nähe und Verbundenheit dazu. Ich fühle mich verloren und alleine gelassen… Dazu kommt das ich gestern, also am 2. Weihnachtstag auch noch Geburtstag habe. Diesen Tag verbinde ich dann noch mit Vergessenheit, also mich vergessen, nicht gesehen und ignoriert. Jahrelang habe ich versucht das zu kompensieren indem an beiden Tage Freunde einlade, denn Familie habe ich nicht. Meine Familie, Vater und Bruder, hat mich verstoßen, eigentlich schon immer, aber dann als ich Ihnen verkündete kurz nach meinem Befund vor 4 Jahren das ich keine schulmedizinische Behandlung machen werde, dann auch ganz und gar, ich wurde sogar enterbt. Seitdem gibt es keinen Kontakt mehr. Dieses kompensieren mit Freunden funktioniert bedingt.

Ich bekam auch eine wunderbare wunderschöne basische Torte ohne Zucker, vegan und selbst gemacht als Geschenk. Ich habe mich sehr gefreut darüber.

Dieses Jahr wollte ich die für mich so schwere Zeit mit meinem Freund verbringen, zumindest war das mein großer Wunsch! Aber es kam dann mal wieder ganz anders.

Vor über einem halben Jahr habe ich mich verliebt. Vorher von ihm geträumt und dann 2 Tage später erschien er dann plötzlich vor mir, einfach wow! Wir hatten eine wunderbare Zeit … Aber ich war mal wieder sehr proaktiv und habe ihn in meine Projekte mit einbezogen und er kam fast überall mit. Ich dachte wir haben eine gemeinsame Vision . Verbrachten die Zeit fast immer gemeinsam 4 Monate lang. Irgendwann war ich ihm, für mich überraschend, einfach zu viel und er wollte Zeit für sich haben um mehr zu sich zu finden. erstmal brach eine Welt zusammen und ich war sehr traurig, nutze aber die Zeit um dahinter zu schauen und bemerkte dass ich ihn doch sehr eingespannt und gefordert hatte ohne immer auf seine Bedürfnisse zu sehen. Eine Woche später trafen wir uns wieder und ich dachte mit meiner neuen Einsicht eine freiere Beziehung zu führen würde es wieder schön sein. Wurde es auch solange wir zusammen Zeit verbracht haben! Ich war wieder viel unterwegs und fühlte ich mich immer wieder weg gestoßen sobald wir uns einige Tage nicht sahen.

Nun wünschte ich mir sehr die für mich schwere Weihnachtszeit zusammen zu verbringen. Gut, Heiligabend wollte er gerne mit seiner Tochter und Eltern verbringen. 25. war eigentlich gedacht zusammen zu verbringen und meinen Geburtstag und es kam Alles anders. Dann fühlte er sich nicht so gut und wollte wieder mal alleine sein. ich besuchte ihn trotzdem, nur kurz, hm, vielleicht nicht die beste Idee. Ich kam mir wieder weg gestoßen vor wie von meiner Familie. Ich fühle mich alleine und verlassen, ein Gefühl was ich nur zu gut kenne… Zu meiner kleinen Geburtstagsfeier wollte er dann auch nicht kommen, sondern lieber für sich sein. Also fuhr ich schwer enttäuscht wieder nach Hause und feierte mit Freunden. Ja das war ein sehr schöner Abend. Aber die entsetzliche Einsamkeit ist wieder da. Ich weiß nicht wie ich das lösen kann. Verschiedene Techniken und Meditationen helfen nicht. Heute hatte ich sogar Panikattacken und bekomme kaum Luft.

Was soll ich daraus lernen?

Wie komme ich wieder zu mir und die Verbundenheit?

Wie kann ich loslassen?

Wie geht es weiter?

Wie bekomme ich wieder Lebensmut und Freude?

Wie komme ich in die Liebe?

Wie kann ich das Trauma lösen?

Das ganze Weltgeschehen und diese komplett verdrehte Welt da Draußen machen es mir nicht gerade leichter. Nächste Woche möchte ich eine Fiebertherapie für eine Woche in Braunschweig verbringen. Nun wurde mir meine Übernachtungsmöglichkeit abgesagt da ich nicht 2G+ kompatibel bin. Über Ideen und Tips wäre ich dankbar!

Momentan bin ich sehr traurig und Hoffnungslos.

Ich bete und meditiere… Gehe in die geistige Welt mit der Bitte um einen Rat für mich wie es weitergehen kann und wie ich wachsen kann.

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